Wohnungsbau­genossenschaften Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Wohnungsbaugenossenschaft Berlin-Friedrichshain oder Wohnungsbaugenossenschaft Berlin-Kreuzberg gesucht? Hier findest du alle Baugenossenschaften, die im Bezirk Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg günstige Wohnungen anbieten.

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Liste

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist eher durch eine eher private Vermieterstruktur geprägt. Dennoch bieten auch in diesem Bezirk mehrere Berliner Baugenossenschaften Wohnungen an. Im folgenden eine Liste mit den Wohnungsbaugenossenschaften.

Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG
Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG
Bewohnergenossenschaft FriedrichsHeim eG
EVM Berlin eG
Forum Kreuzberg Mietergenossenschaft eG
genowo Genossenschaft für Wohnprojekte eG
Mariendorf-Lichtenrader-Baugenossenschaft eG
Wohnungsbaugenossenschaft “Am Ostseeplatz” eG
Wohnungsbaugenossenschaft “Bremer Höhe” eG
Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG 
Wohnungsbaugenossenschaft in Berlin eG (WiBeG)
Wohnungsgenossenschaft Fidicinstrasse 18 eG.

Einwohner Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wohnen etwa 281.000 Menschen. Der Bezirk besteht lediglich aus den beiden Ortsteilen Friedrichshain und Kreuzberg, die im Zentrum der Hauptstadt bzw. innerhalb des S-Bahn-Rings liegen. Dieser Bezirk weist stadtweit die höchste Bevölkerungsdichte und das geringste Durchschnittsalter auf.

Der Bezirk ist international bewohnt und gilt als interkultureller Schmelztigel. Im Jahr 2016 betrug der Ausländernanteil laut dem Amt für Statistik Berlin Brandenburg rund ein Viertel der Bevölkerung. Der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund lag bei 41%.

Frankfurter Tor in Friedrichshain Video

Mythos Kreuzberg 36 (SO 36)

SO 36 bedeutet “Südost 36” und war ein ehemaliger Postzustellbezirk in Berlin, der unter anderem den östlichen Teil von Kreuzberg umfasste. Geographisch begrenzt wird dieser Bereich Kreuzbergs durch den zugeschütteten Luisenstädtischen Kanal, den Landwehrkanal und der Spree.

In den 60er und 70er Jahren hatte die Berliner Statdplanung die Idee im Bereich SO 36 eine Autobahn entlang zu führen. Entsprechend wurden viele Wohnhäuser entmietet, aber noch nicht abgerissen. Die Wohnungen wurden dann übergangsweise an Gastarbeiter vermietet.

Durch den zunhemenden Verfall der Wohnhäuser und entsprchend günstigen Mieten wurden Studenten, Künstler und andere Geringverdiener durch das Viertel regional und überregional angezogen. Es bildete sich eine äußerst starke Alternativszene heraus. Die vormals ansässige Berliner Bevölkerung zog es infolgedessen in andere Ortsteile Berlins.

In den 80er Jahren erlange Kreuzberg 36 schließlich deutschlandweit Bekanntheit durch die großen Ausschreitungen am 1. Mai, die heutzutage so nicht mehr stattfinden. Aber dennoch gilt dieser Teil Berlins auch heute noch als Brennpunkt. Besonders das die Orte Kottbusser Tor und der Görlitzer Park sind Hochburgen der Drogenszene.

Nichtsdestotrotz gehört SO 36 für heimische und internationale Partygänger zu den beliebtesten, buntesten und verrücktesten Ecken Berlins.

1.Mai 2018 in Berlin-Kreuzberg Video

Sehenswürdigkeiten Friedrichshain-Kreuzberg: der schillernde Bezirk

Bekannt ist Berlin Friedrichsain-Kreuzberg vor allem bei Touristen besonders für seine zahlreichen und ausgefallenen Clubs, Bars und Cafés. So befinden sich beispielsweise der Simon-Dach-Kiez, das Berghain, KitKatClub, das RAW-Gelände, der Wrangelkiez und das Kottbusser Tor in Friedrichshain-Kreuzberg. Weitere Sehenswürdigkeiten und interessante Locations, um Zeit zu verbringen sind:

  • East Side Gallery (Berliner Mauer)
  • Deutsches Technikmuseum
  • Jüdisches Museum Berlin
  • Boxhagener Platz
  • Frankfurter Tor und Frankfurter Allee
  • Street Art (bezirksweit verteilt)
  • Görlitzer Park
  • Computerspielmuseum
  • Bergmannkiez
  • Wrangelkiez
  • Schlesisches Tor

Boxhagener Platz Flohmarkt in Friedrichshain

Der Flohmarkt am Boxhaganer Platz befindet sich inmitten von Friedrichshain. Er findet jeden Sonntag von 10 bis 18 Uhr statt.

Quellen

Amt für Statistik Berlin Brandenburg (2016): Statistischer Bericht. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2017/SB_A01-05-00_2016h02_BE.pdf,  [07.10.2018]

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