Wohnungsbaugenossenschaft Berlin gesucht? Eine Liste aller Baugenossenschaften (hier klicken) in Berlin? Dann herzlich willkommen auf unserem Internetportal für die Wohnungssuche und zugleich riesigem Berliner Verzeichnis für Baugenossenschaften!

Im Folgenden findest du die 12 Berliner Stadtbezirke und die jeweiligen Wohnungsbau­­genossenschaften, die dort Genossenschaftswohnungen in Berlin anbieten. Zusätzlich viele Infos rund um das Thema Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin. Da kiekste, wa?!

Liste Wohnungs­baugenossenschaften Berlin

Klicke unten einfach auf deinen gewünschten Bezirk und du gelangst zu einer Liste mit den Baugenossenschaften. In dieser Liste findest du zu jedem Bezirk mindestens eine Wohnungsbaugenossenschaft Berlin (WBG) und deren Wohnungsbestand nach Straßen sortiert. Eines der größten und besten Verzeichnisse für Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin.

Falls du dich für kommunale Wohnungsbaugesellschaften interessierst, haben wir hier eine Übersicht aller städtischen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin erstellt. In unserer Liste mit den Kiezen in Berlin kannst du dich über die die beliebtesten Kieze in Berlin informieren. Auf dem Wohnungsmarkt in Berlin bekommst du einen Eindruck über die Mieten in Berlin. Außerdem haben wir in einem Artikel die wichtigsten Portale für die beste Wohnungssuche im Internet zusammengefasst.

Welche Wohnungsgenossenschaften gibt es in Berlin?

In Berlin gibt es etwa 80 Wohnungsbaugenossenschaften mit einem riesigen Bestand an Genossenschaftswohnungen in der ganzen Stadt (etwa 186.000 Wohnungen). Im Folgenden die Liste nach Bezirken.

Wohnungs­­bau­genossenschaften Berlin Nord

Im Norden der Hauptstadt gibt es einige Baugenossenschaften. Die Ortsteile Berlin-Prenzlauer Berg, Berlin-Pankow, Berlin-Reinickendorf und Berlin-Weißensee sind besonders beliebt bei den Wohnungssuchenden.

Berlin Pankow
Berlin Reinickendorf

Wohnungs­bau­­genossenschaften Berlin Zentrum und Ost

Wohnungsbaugenossenschaft Berlin im Osten oder im Zentrum der Stadt gesucht? Zum Beispiel eine freie Mietwohnung in den Ortsteilen Berlin-Friedrichshain, Berlin-Kreuzberg, Berlin-Mitte, Berlin-Hellersdorf, Berlin-Marzahn oder Berlin-Hohenschönhausen?

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
Berlin Lichtenberg
Berlin Marzahn-Hellersdorf
Berlin Mitte

Wohnungs­bau­­genossenschaften Berlin Süd

Im Süden der Hauptstadt bieten zahlreiche WBGs günstige und freie Wohnungen an. Keine Frage, Berlin-Adlershof, Berlin-Neukölln, Berlin-Köpenick, Berlin-Schöneberg stehen bei den Wohnungssuchenden hoch im Kurs.

Berlin Neukölln
Berlin Treptow-Köpenick
Berlin Tempelhof-Schöneberg

Wohnungs­bau­genossenschaften Berlin West

Es gibt auch Wohnungsanbieter in Berlin, die im Westen der Stadt Genossenschaftswohnungen vermieten. Wohnungen in Berlin-Steglitz und Berlin-Spandau sind äußerst gefragt.

Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Berlin Spandau
Berlin Steglitz-Zehlendorf

Die größten Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin

In Berlin gibt es zahlreiche Baugenossenschaften. In den letzten Jahren sind durch Neugründungen einige Genossenschaften hinzugekommen. Andere wiederum haben sich aber aufgrund von Kapitalmangel aufgelöst. Und welche Genossenschaften haben sich in den letzten Jahrzehnten zu den größten der Stadt entwickelt? Es kommt drauf an, ob nach Anzahl der Wohnungen oder nach Anzahl der Mitglieder bewertet wird.

Nach Anzahl der Mitgliedern ergibt sich folgendes Bild:

  1. Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG (BWV): 20.000 Mitglieder
  2. Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG: 15.000 Mitglieder
  3. Charlottenburger Baugenossenschaft: 13.000 Mitglieder
  4. WGLi Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg: 11.000 Mitglieder
  5. bbg Berliner Baugenossenschaft eG: 10.000 Mitglieder

Nach Anzahl des Wohnungsbestandes folgt dieses Bild:

  1. Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg (WGLi): 10.000 Wohnungen
  2. Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG: 8.700 Wohnungen
  3. bbg Berliner Baugenossenschaft eG: 7.000 Wohnungen
  4. Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG: 7.000 Wohnungen
  5. Charlottenburger Baugenossenschaft: 6.600 Wohnungen

Berlins älteste Baugenossenschaft

Die älteste und zugleich einer der größten Wohnungsbaugenossenschaft Berlins wurde im Mai des Jahres 1886 gegründet. Es handelt sich um die bbg Berliner Baugenossenschaft eG. Die bbg ist bis heute auf etwa 10.000 Mitglieder angewachsen und zählt rund 7.000 Wohnungen zum Bestand, die sich auf viele Bezirke der Hauptstadt aufteilen.

Wohnungs­bau­genossenschaften in Berlin und Brandenburg

Berlin ist dir als Wohnort eine Nummer zu groß oder zu laut oder stickig oder zu teuer? Auf unserer Partnerseite für Brandenburg findest du eine passende Wohnungsbaugenossenschaft im Berliner Umland (Metropolregion Berlin/Brandenburg). Immerhin gibt es am Rande von Berlin etwa 50 Dörfer sowie Klein- und Mittelstädte, in denen zusammen knapp eine Million Menschen leben.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Genossenschaftswohnung in Potsdam? Oder direkt im Berliner Speckgürtel (Panketal, Oranienburg, Königs Wusterhausen, Teltow) oder anderswo im grünen Brandenburg? Hier geht es zu unserer Seite mit allen Wohnungsbaugenossenschaften im Land Brandenburg.

Was ist eine Wohnungsgenossenschaft?

Eine Wohnungsbaugenossenschaft (abgekürzt WBG) ist eine spezielle Art einer Genossenschaft. Generell hat eine Wohnungsgenossenschaft das Ziel, seinen Mitglieder sozialverträgliche Mieten anzubieten. Sprich erschwinglich. Die Mietverträge sind zumeist unbefristet (lebenslanges Wohnrecht).

Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft wohnen in Genossenschaftswohnungen und sind zugleich Miteigentümer des Wohnungsunternehmens. Genossenschaftsmitglied in einer Baugenossenschaft zu sein, ist also ein bisschen wie Monopoly zu spielen. In Ausnahmefällen können auch Nichtmitglieder Wohnungen anmieten, dies wird in der jeweiligen Satzung bestimmt. Mehr zu dem Thema findest du ausführlicher in unserem Lexikon: Was ist eine Wohnungsbaugenossenschaft?

In der ehemaligen DDR gab es eine abgewandelte Form der Wohnungsbaugenossenschaft, nämlich die Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft (kurz AWG). Bei der AWG schlossen sich Beschäftigte von volkseigenen Betrieben (VEB) oder staatlichen Institutionen zusammen und gründeten eine Baugenossenschaft. Der Staat förderte AWGs wiederum mit zinsfreien Krediten.

Was ist eine Genossenschaftswohnung?

Eine Genossenschaftswohnung (auch genossenschaftliche Wohnung) ist eine Wohnung, die von einer Wohnungsgenossenschaft verwaltet, bewirtschaftet und vermietet wird. Eine Baugenossenschaft ist eine Sonderform unter den Wohnungsunternehmen.

Genossenschaftswohnungen Berlin in Zahlen (Statistik)

Nach einer Statistik der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung aus dem Jahr 2011 besteht 86 Prozent des Wohnungsbestands in Berlin aus Mietwohnungen. Die Hauptstadt kann also mit Recht als Stadt der Mieter (Mieterstadt) bezeichnet werden. Am größten ist der Anteil der Mietwohnungen in den Berliner Bezirken Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg.

Wie viele Baugenossenschaften gibt es in Berlin?

In Berlin gibt es 80 Baugenossenschaften, die insgesamt rund 600.000 Mitglieder haben und rund 186.000 Wohnungen zum eigenen Immobilienbestand zählen. Somit ist Berlin nicht nur Mieterstadt, sondern auch die Hauptstadt der Baugenossenschaften.

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin Statistik
Wohnungsbaugenossenschaften Berlin Infografik

Wie viele genossenschaftliche Wohnungen gibt es in Berlin?

Etwa 11,5 Prozent aller Berliner Mietwohnungen (186.000 Wohnungen) befinden sich in den 16.912 Gebäuden der lokalen Baugenossenschaften. Die Genossenschaftswohnungen sind aufgeteilt in 146.500 sonstige genossenschaftliche Mietwohnungen (9 Prozent) , 28.700 genossenschaftliche Belegungsbindungs-WE (1,8 Prozent) und 10.800 genossenschaftliche Sozialmietwohnungen (0,7 Prozent) .

Günstig wohnen in Berlin

Egal welche Wohnungskategorie oder Wohnungsgröße du in der Hauptstadt suchst:

  • Singlewohnungen: 1 bis 2-Zimmerwohnungen
  • Große Wohnungen: 3 bis 4-Zimmerwohnungen
  • Wohnungen für Familien
  • Seniorenwohnungen (altersgerechtes Wohnen)
  • Barrierefreie Wohnungen

Günstigen Wohnraum in Berlin zu finden ist echt schwierig. Noch komplizierter ist es in zentraler Lage eine bezahlbare Wohnung zu finden. Denn mittlerweile werden sogar die Zugezogenen von zugezogenen Neu-Berliner in der nächsten Generation aus den alten Kiezen verdrängt. Stichwort Gentrifizierung.

Und das Berlin und viele andere deutschen Großstädte zum Eldorado für Immobilieninvestoren und Immobilienspekulanten geworden ist, brauchen wir dir nicht erzählen. Berlin wächst zudem immer noch fleißig. Allein im Jahr 2017 sind zu den 3,5 Millionen Einwohnern noch einmal netto 41.000 Einwohner hinzukommen. Das Resultat: Die Preise klettern weiterhin steil in die Höhe und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Aber es gibt noch eine Hoffnung für die vielen Mietinteressenten dort draußen: kommunale Wohnungsbaugesellschaften in Berlin oder Wohnungs-baugenossenschaften in Berlin. Fast nirgendwo sonst kann man als Mieter günstiger Wohnen als hier.

Baugenossenschaften und städtischen Wohnungsbaugesellschaften vermieten Wohnungen aufgrund der Vorstellung, dass man seinen Kunden möglichst sozialverträgliche Mieten anbietet – und dies ohne Befristung. Reine Profitorientierung stehen bei diesen Wohnungsunternehmen häufig nicht im Vordergrund.

Ein weiter Pluspunkt ist, dass zum Beispiel die Genossenschaften in nahezu allen Lagen Berlins Wohnungsbestände vorzuweisen haben – selbst in den äußerst beliebten (hip und trendigen) Ortsteilen wie:

Mietwohnungen von Baugenossenschaften sind übrigens natürlich auch sehr gut geeignet für junge Menschen wie Auszubildende, Studenten und Hipster.

Provisionsfreie Wohnungen Berlin: Wohnungen Berlin provisionsfrei

Häufig engagieren private Vermieter einen Makler, um ihre Immobilien zu vermieten. Dieser Service kostet natürlich Geld. Laut Gesetz gilt hier das Bestellerprinzip. Das heißt, derjenige, der den Makler beauftragt hat, muss ihm auch die Maklercourtage oder anderweitige Provisionen zahlen – meistens der Vermieter also. Die Höhe des Honorars ist in der Regel von der Nettokaltmiete abhängig. So manch ein Vermieter könnte dennoch versuchen sich diese Kosten durch Umwege wieder vom Mieter zurückzuholen.

Dagegen ist das Wohnen in einer Baugenossenschaft nicht nur sicher und preiswert, sondern auch provisionsfrei. Die Abwicklung läuft ohne Makler. Es entstehen für keine der Parteien zusätzliche Kosten. Keine Provision. Genauso verhält es sich übrigens auch bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften.

Bei einer Wohnungsbaugenossenschaft in Berlin bewerben

Bei der Bewerbung um eine genossenschaftliche Wohnung gibt es im Gegensatz zu einer Bewerbung um eine rein privatwirtschaftliche Wohnung gewisse Unterschiede. Meistens wirst du bei einer Baugenossenschaft nicht sofort ein Wohnungsangebot bekommen, sondern dein Gesuch wird aufgenommen und zuerst auf einer Warteliste notiert.

Die Wartelisten sind aufgrund der hohen Anfrage erfahrungsgemäß sehr lang und nicht jede Wohnungsgenossenschaft führt eine solche. Wenn du Glück hast, dann bekommst du nach drei bis sechs Monaten dein erstes Angebot für eine freie und provisionsfreie Wohnung von der Baugenossenschaft.

Hat dir die Genossenschaftswohnung bei der Besichtigung dann gefallen, musst du zuerst einen Antrag auf Mitgliedschaft bei der jeweiligen Baugenossenschaft stellen, um in die Wohnung einziehen zu können. Du hast nämlich kein Anrecht eine freie Genossenschaftswohnung gestellt zu bekommen, du musst dich um die Mietwohnung ganz normal bewerben. Je nachdem was in der Satzung der Baugenossenschaft steht, ist eine Anmietung einer Wohnung auch als nicht Genossenschaftsmitglied möglich.

Kleinere Berliner Baugenossenschaften laden potentiell geeignete Kandidaten häufig zusätzlich zu einem persönlichen Wohnungsbewerbungsgespräch ein, bei dem überprüft wird, ob du oder ihr zu den Werten der Baugenossenschaft passt. An dieser Stelle macht es Sinn, dass du dich vorher ein wenig mit dem Aufbau und der Struktur von Baugenossenschaften sowie den Grundgedanken genossenschaftlichen Wohnens auseinandergesetzt hast.

Wenn du beim Gespräch einen guten Eindruck hinterlassen hast und du die Wohnung angeboten bekommst, fordert die Baugenossenschaften für die Vertragsunterzeichnung meistens den üblichen Papierkram wie ein Nachweis über Mietschuldenfreiheit, Gehaltsnachweise und eine SCHUFA-Bonitätsauskunft. Außerdem musst du ein Eintrittsgeld von zumeist 100 Euro entrichten und natürlich die Genossenschaftsanteile zeichnen, die dich zum Miteigentürmer der Wohnungsgenossenschaft machen. Die Höhe des Anteile richtet sich nach der Wohnungsgröße.

Bevor du jedoch den Mietvertrag unterzeichnest, solltest du gründlich alle Vorteile und Nachteile als Mitglied in einer Baugenossenschaft abwägen. Mach dir zum Beispiel Gedanken über die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der Wohnungsgenossenschaft. Solche Informationen liefert dir der Geschäftsbericht, den die Genossenschaften einmal im Jahr herausgeben. Denn auch bei diesen Wohnungsunternehmen kommt es in seltenen Fällen durch Missmanagement zu Insolvenzen.

Tipp: In unserem Blog haben wir für dich zwei hilfreiche Artikel zur erfolgreichen Wohnungssuche in Berlin verfasst:

Baugenossenschaften und Neubau in Berlin

Für einige Baugenossenschaften steht noch die Modernisierung der eigenen Immobilienbestände auf dem Plan. Aber ein nicht unerheblicher Teil der Wohnungs-baugenossenschaften in Berlin engagiert sich auch am Berliner Immobilienmarkt mit zahlreichen Neubauprojekten. So baut zum Beispiel die Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg eG (WGLi), eine der größten WBGs in Berlin und Deutschlands, den Lichtgarten im Ostteil der Stadt.

Oder es werden gänzlich neue Wohngebiete aus dem Boden gestampft. Zum Beispiel im Süden der Hauptstadt. Im Bezirk Treptow-Köpenick und dort im Ortsteil Berlin-Adlershof zum Beispiel. Unter dem Motto „Kluges Wohnen“ entstehen auf 4,2km² vier komplett neue Wohnquartiere am modernen Technologiepark Adlershof: „Wohnen am Campus I + II“ (WaC), „Straße am Flugplatz“ und „Viva City“. Beteiligt an dem Projekt sind die Wohnungsbaugenossenschaften

Ein großes Problem, was aber nicht nur allein die Baugenossenschaften haben und weitere Neubauprojekte behindert, ist passendes und günstiges Bauland in Berlin zu finden sowie bürokratische Hürden in der kommunalen Verwaltung zu überwinden.

Wohnungsbaugenossenschaften Berlin: Eine Baugenossenschaft gründen?

Du willst eine Genossenschaft gründen? Ja, manchmal muss man die Zügel selbst in die Hand nehmen. Wer wirklich die Nase gestrichen voll von der Wohnungssuche und dem Immobilienmarkt, zahlreiche Mitstreiter, ein starkes Durchhaltevermögen sowie unternehmerisches Denken und genügend finanzielle Ausstattung hat, für den könnte eine Gründung einer eigenen Baugenossenschaft eine interessante und langfristige Alternative sein.

Allein in Berlin sind in den letzten 20 Jahren auf Initiative von mutigen Berliner Bürgerinnen und Bürgern einige Baugenossenschaften in Berlin gegründet worden, zum Beispiel diese Genossenschaften:

Einen Überblick über die Neugründungen von Genossenschaften gibt es auf der Website der Jungen Genossenschaften Berlin.

Umfangreiche und sehr hilfreiche Informationen zum Thema Genossenschaftsgründung bietet außerdem der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. auf seiner Website an. Dort findest du alle wichtigen Basisinformationen und Downloads rund um das Thema Genossenschaftsgründung: Checklisten, Gründungsdokumente, Mustersatzungen, Leitfäden und Infos zu regionalen Förderprogrammen.

urban coop berlin eg

Das Berliner Projekt urban coop berlin eg bringt als Dachgesellschaft übrigens Menschen zusammen, die gemeinsam Wohnungen bauen wollen und unterstützt diese bei der Planung, der Entwicklung und dem Bau von genossenschaftlichen Wohnprojekten. Du kannst dich bei diesem genossenschaftlichen Projektentwickler als Anwärter für Bauvorhaben bewerben. Gründungsmitglied ist das Bündnis Junger Genossenschaften.

Mietergenossenschaft Selbstbau eG

Außerdem gibt in Berlin seit 1990 die Mietergenossenschaft Selbstbau eG, die gemeinsam mit ihren Mitgliedern Wohnprojekte in der Vergangenheit Hausprojekte umgesetzt hat und nach wie vor tut.

Genossenschaftsförderung im Land Berlin

Das Land Berlin fördert in Zusammenarbeit mit der IBB (Investitionsbank Berlin) in Höhe von 20 Millionen Euro Vorhaben für den Neubau und Bestandserwerb von Wohnungsgenossenschaften (Genossenschaftsförderung). Das Angebot umschließt bestehende Baugenossenschaften (e.G.) und diese, die sich in der Gründung befinden (i.G.). Außerdem kann du als privater Haushalt mit WBS (Wohnberechtigungsschein) ein zinsloses Darlehen für den Erwerb von Genossenschaftsanteilen beantragen.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet dir mit dem KfW-Wohn­eigentums­programm – Genossenschafts­anteile als Privatperson ein zinsgünstiges Darlehen (Kredit 134) zum Erwerb von Genossenschaftsanteilen von bis zu 50.000 Euro an.

BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

Zahlreiche Berliner Baugenossenschaften sind Mitglied beim BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. Der gemeinnützige Verein vertritt die Interessen der Berliner und Brandenburger Wohnungswirtschaft in der Öffentlichkeit und in der Politik.

Insgesamt gehören dem Verband 344 Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft an, die rund 1,1 Millionen Wohnungen bewirtschaften. Darunter sind unter anderem 196 Wohnungsbaugenossenschaften, die einen Immobilienbestand von 320.000 Wohnungen aufweisen.

Genossenschaftsidee ist Weltkulturerbe

Seit November 2016 ist die Idee und das Konzept von Genossenschaften auf der Repräsentativen UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingetragen. Die ehemalige Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Claudia Bodegan, sagt dazu:

In Genossenschaften kommt bürgerschaftliches Engagement jenseits von privaten und staatlichen Wirtschaftsformen zum Ausdruck. Die Genossenschaftsfamilie verstand sich von jeher als eine an sozialen Werten orientierte Bewegung, die auf ideellen Grundsätzen wie Solidarität, Ehrlichkeit, Verantwortung, Demokratie aufbauend eine alternative Wirtschaftsform bildet.

Insgesamt gibt es in Deutschland 21 Millionen Genossenschaftsmitglieder. Weltweit versammeln sich sogar 800 Millionen Mitglieder in über 100 Ländern unter dem Dach von unterschiedlichen Genossenschaften.

Grundgedanken genossenschaftliches Wohnen

Wer in einer Wohnungsbaugenossenschaft Mitglied werden will, sollte zumindest die solidarischen Grundgedanken des genossenschaftlichen Wohnens kennen. Die Grundgedanken des genossenschaftlichen Wohnen basieren nämlich auf diesen vier Säulen:

  • Selbsthilfe
  • Selbstverantwortung
  • Selbstbestimmung
  • Selbstverwaltung
  • Solidarität
Quellen

Deutsche UNESCO-Kommission (2016): Genossenschaftsidee. https://www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe/immaterielles-kulturerbe-deutschland/bundesweites-49, [20.06.2019]

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (2017): Berliner Mietspiegel 2017. https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/de/download/Mietspiegel2017.pdf, [20.02.2019]

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (2011):Berlin – wohnenswerte Stadt. https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/download/ausstellung_wohnenswerte_stadt.pdf, [10.05.2019]

Morgenpost.de (2019): Genossenschaft initiiert Volksbegehren für günstiges Bauland. https://www.morgenpost.de/berlin/article216680451/Genossenschaft-initiiert-Volksbegehren-fuer-guenstiges-Bauland.html, [17.03.2019]

Amt für Statistik Berlin Brandenburg (2018): Auf einen Blick. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/, [08.03.2019]

bbg Berliner Baugenossenschaft (2019): Wir über uns. https://www.bbg-eg.de/wDeutsch/genossenschaft/ueber_uns.php?navid=4, [08.03.2019]

D.A.S. Rechtsportal (2019): Tierhaltung in Mietwohnungen. https://www.das.de/de/rechtsportal/mietrecht/alltag-wohnung/tierhaltung-in-mietwohnungen.aspx , [08.07.2019]

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (2018): Genossenschaftsförderung. https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/de/genossenschaftsfoerderung/, [01.06.2019]

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (2013): Wohnen im Alter – Bestand und Bedarf altersgerechter Wohnungen. https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/IzR/2013/2/Inhalt/DL_Lihs.pdf?__blob=publicationFile&v=2, [20.06.2019]

Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (2019): Zahlen und Fakten. https://www.berlin.de/laf/ankommen/aktuelle-ankunftszahlen/artikel.625503.php, [03.06.2019]

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (2018): Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2015 – 2030. Ergebnisse der Bevölkerungsprognose. https://www.stadt­entwicklung.berlin.de/planen/bevoelkerungsprognose/de/ergebnisse/index.shtml, [08.10.2018]

Frankfurter Allgemeine (2015): Deutschland hat die meisten Mieter., https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wohnen-deutschland-hat-die-meisten-mieter-13927820.html, [08.06.2019]

Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e.V.(2019): Die Marketinginitiative der Wohnungs­bau­genossen­schaften Deutschland e.V., https://www.wohnungsbaugenossenschaften.de/genossenschaften/die-marketinginitiative, [08.06.2019]

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (2018): Städtische Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaftswohnungen. https://www.berlin.de/familie/de/informationen/staedtische-wohnungsbaugesellschaften-und-genossenschaftswohnungen-261, [08.06.2019]

BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (2019): Der BBU – größter und ältester wohnungswirtschaftlicher Verband der Region. https://bbu.de/verband/leistungen-und-ziele, [18.06.2019]

BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (2019): Zahlen und Fakten. https://bbu.de/verband/zahlen-und-fakten, [18.06.2019]

degewo (2019): Wir sind degewo. https://www.degewo.de/unternehmen/wir-sind-degewo/, [18.06.2019]

GESOABAU AG (2019): Über die GESOBAU. https://www.gesobau.de/unternehmen/profil.html, [18.06.2019]

GEWOBAG (2019): Über die GEWOBAG. https://www.gewobag.de/ueber-uns/ueber-die-gewobag/, [18.06.2019]

STADT UND LAND (2019): Unternehmensportrait. https://www.stadtundland.de/Unternehmen/Unternehmensportraet.php, [18.06.2019]

WBM (2019): Unternehmen. https://www.wbm.de/unternehmen/, [18.06.2019]

HOWOGE (2019): Die HOWOGE im Überblick. https://www.howoge.de/unternehmen/ueberblick.html, [18.06.2019]

Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (2016): Genossenschaften. https://web.gdw.de/der-gdw/unternehmenssparten/genossenschaften, [06.02.2019]

Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (2018): Genossenschaften: demokratisch, solidarisch, erfolgreich. https://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/genossenschaften-demokratisch-solidarisch-erfolgreich, [06.02.2019]

Amt für Statistik Berlin Brandenburg (2011): https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/basiszeitreihegrafik/bas-zensus-gwz.asp?Ptyp=300&Sageb=10015&creg=BBB&anzwer=6, [06.02.2019]

4.98/5 (181)