Wohnungsbaugenossenschaft Berlin

Inhaltsverzeichnis

Wohnungsbaugenossenschaft Berlin gesucht? Eine Liste aller Baugenossenschaften (hier klicken) in Berlin? Dann herzlich willkommen auf unserer Seite!

Im Folgenden findest du die 12 Berliner Stadtbezirke und die jeweiligen Wohnungsbau­­genossenschaften, die dort genossenschaftliche Wohnungen anbieten. Zusätzlich alles rund um das Thema “Wohnungsbaugenossenschaft Berlin”. Da kiekste, wa?!

Liste Wohnungs­baugenossenschaften Berlin

Klicke unten einfach auf deinen gewünschten Bezirk und du gelangst zu einer Liste. In der Liste findest du zu jedem Bezirk mindestens eine Wohnungsbaugenossenschaft Berlin (WBG) und deren Wohnungsbestand nach Straßen sortiert. Eines der größten Verzeichnisse für Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin. Los geht’s!

Wohnungs­­bau­genossenschaften Berlin Nord

Im Norden der Hauptstadt gibt es einige Baugenossenschaften. Die Ortsteile Berlin-Prenzlauer Berg, Berlin-Pankow, Berlin-Reinickendorf und Berlin-Weißensee sind besonders beliebt.

Berlin Pankow
Berlin Reinickendorf

Wohnungs­bau­­genossenschaften Berlin Zentrum und Ost

Wohnungsbaugenossenschaft Berlin im Osten Berlins gesucht? Zum Beispiel in den Ortsteilen Berlin-Friedrichshain, Berlin-Kreuzberg, Berlin-Mitte, Berlin-Hellersdorf, Berlin-Marzahn oder Berlin-Hohenschönhausen?

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
Berlin Lichtenberg
Berlin Marzahn-Hellersdorf
Berlin Mitte

Wohnungs­bau­­genossenschaften Berlin Süd

Im Süden der Hauptstadt bieten zahlreiche WBGs günstige Wohnungen an. Keine Frage, Berlin-Adlershof, Berlin-Neukölln, Berlin-Köpenick, Berlin-Schöneberg stehen bei den Wohnungssuchenden hoch im Kurs.

Berlin Neukölln
Berlin Treptow-Köpenick
Berlin Tempelhof-Schöneberg

Wohnungs­bau­genossenschaften Berlin West

Auch im Westen Berlins gibt es genossenschaftlichen Wohnraum. Wohnungen in Berlin-Steglitz und Berlin-Spandau sind äußerst gefragt.

Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Berlin Spandau
Berlin Steglitz-Zehlendorf

Wohnungs­bau­genossenschaften in Berlin und Brandenburg

Berlin ist dir eine Nummer zu groß oder zu laut oder stickig? Auf unserer Partnerseite findest du eine passende Wohnungsbaugenossenschaft im Berliner Umland. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wohnung in Potsdam? Oder im Berliner Speckgürtel oder anderswo im schönen Brandenburg? Hier geht es zur unserer Seite mit allen Wohnungsbaugenossenschaften im Land Brandenburg.

Was ist eine Genossenschaftswohnung?

Eine Genossenschaftswohnung (auch genossenschaftliche Wohnung) ist eine Wohnung, die von einer Wohnungsgenossenschaft vermietet wird. Eine Baugenossenschaft ist eine Sonderform unter den Wohnungsunternehmen. Was genau eine Wohnungsgenossenschaft ist, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Was ist eine Wohnungsgenossenschaft (Definition)?

Eine Wohnungsbaugenossenschaft (abgekürzt WBG) ist definiert als eine spezielle Art der Genossenschaft, die das Ziel hat ihren Mitglieder preiswerten bzw. sozialverträglichen Wohnraum anzubieten. Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft wohnen in Genossenschaftswohnungen. Mehr zu dem Thema findest du hier: Was ist eine Wohnungsbaugenossenschaft?

Bei einer Wohnungsbaugenossenschaft in Berlin bewerben

Bei der Bewerbung um eine genossenschaftliche Wohnung gibt es im Gegensatz zu einer Bewerbung um eine privatwirtschaftliche Wohnung gewisse Unterschiede. Meistens wirst du nicht sofort ein Wohnungsangebot bekommen, sondern dein Gesuch wird zuerst auf einer Warteliste notiert. Die Wartelisten sind aufgrund der hohen Anfrage erfahungsgemäß sehr lang. Wenn du Glück hast, dann bekommst du nach drei bis sechs Monaten dein erstes Angebot von der Baugenossenschaft.

Hat dir die Genossenschaftswohnung bei der Besichtigung dann gefallen, musst du zuerst einen Antrag auf Mitlgiedschaft bei der jeweiligen Baugenossenschaft stellen, um die Wohnung mieten zu können.

Kleinere Berliner Baugenossenschaften laden potentiell geeignete Kandidaten häufig zusätzlich zu einem persönlichen “Wohnungs”-Bewerbungsgespräch ein, bei dem geschaut wird, ob du oder ihr zu den Werten der Baugenossenschaft passt. An dieser Stelle macht es Sinn, dass du dich vorher ein wenig mit dem Aufbau und der Struktur von Baugenossenschaften sowie den Grundgedanken genossenschaftlichen Wohnens auseinandergesetzt hast.

Wenn du einen guten Eindruck hinterlassen hast und alles geklappt, vordert die Baugenossenschaften für die Vertragsunterzeichnung meistens den üblichen Papierkram wie ein Nachweis über Mietschuldenfreiheit, Gehaltsnachweise und eine SCHUFA-Auskunft. Außerdem musst du ein Eintrittsgeld entrichten und Genossenschaftanteile zeichnen.

Bevor du jedoch den Mietvertrag unterzeichnest, solltest du gründlich alle Vorteile und Nachteile als Mitglied in einer Baugenossenschaft abwegen.

Grundgedanken genossenschaftliches Wohnen

Wer in einer Wohnungsbaugenossenschaft Mitglied werden will, sollte die solidarischen Grundgedanken des genossenschaftlichen Wohnens kennen. Die Grundgedanken des genossenschaftlichen Wohnen basieren nämlich auf diesen vier Säulen:

  • Selbsthilfe
  • Selbstverantwortung
  • Selbstbestimmung
  • Selbstverwaltung

Wohnungsbaugenossenschaft Berlin: Welche Genossenschaft ist gut?

Die Antwort richtet sich nach deinen individuellen Bedürfnissen, die du an eine Wohnungsbaugenossenschaft und das Wohnen im Allgemeinen hast. Es gibt Wohnungssuchende, die gerne zuätzliche Dienstleistungen rund ums Wohnen in Anspruch nehmen und andere eben nicht.

Herausragende Genossenschaften bieten ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an zusätzlichen und nützlichen Servicedienstleistungen an. Dazu gehören zum Beispiel genossenschaftliche Spareinichtungen, Sozialberatung, Veranstaltungsräume, Hausmeisterservices, Mitgliederrabatte bei Partnern und Waschhäuser.

Mehr Informationen zu den extra Services der Genossenschaften findest du auf unserer Website oder der Website der jeweiligen Berliner Genossenschaft. Die Sterne-Bewertungen auf unserer Website und die Google Rezensionen können dir außerdem erste Hinweise auf den Servicequalität einer WBG geben.

Baugenossenschaften sind übrigens auch für Hipster geeignet.

Genossenschaftswohnungen Berlin in Zahlen (Statistik)

Nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung aus dem Jahr 2011 sind 86 Prozent des Wohnungsbestands in Berlin Mietwohnungen. Die Hauptstadt kann also mit Recht als Mieterstadt bezeichnet werden. Am größten ist der Anteil der Mietwohnungen in den Bezirken Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg.

Wie viele Baugenossenschaften gibt es in Berlin?

In Berlin gibt es 80 Baugenossenschaften, die insgesamt rund 600.000 Mitglieder unter sich versammeln.

Wie viele genossenschaftliche Wohnungen gibt es in Berlin?

Etwa 11,5 Prozent aller Berliner Mietwohnungen (186.000 Wohnungen) befinden sich in den 16.912 Gebäuden der Baugenossenschaften. Die Genossenschaftswohnungen sind aufgeteilt in 146.500 sonstige genossenschaftliche Mietwohnungen (9 Prozent) , 28.700 genossenschaftliche Belegungsbindungs-WE (1,8 Prozent)  und 10.800 genossenschaftliche Sozialmietwohnungen (0,7 Prozent) .


Berlins älteste Baugenossenschaft

Die älteste Wohnungsbaugenossenschaft Berlins wurde im Mai des Jahres 1886 gegründet und heißt bbg Berliner Baugenossenschaft eG. Die bbg ist bis heute auf etwa 10.000 Mitglieder angewachsen und zählt 7.000 Wohnungen zum Eigentum.

Berliner Mietspiegel

Die Höhe der Miete ist abhängig von der Wohnungsgröße, Ausstattung, Art der Wohnlage sowie Alter und Zustand der Immobilie. Deswegen kann es zum Teil zu erheblichen örtlichen Abweichungen im Mietpreis kommen.

Je nachdem ob man den Berliner Mietspiegel 2017 oder den Mietspiegel von zum Beispiel Immonet.de heranzieht, zeichnet sich ein unterschiedliches Bild bei den durchschnittlichen Mietpreisen in Berlin ab.

Berliner Mietspiegel 2017

Wie hoch ist die durchschnittliche Kaltmiete in Berlin pro qm über alle Bezirke und Wohnmerkmale hinweg? Die Kaltmiete beträgt laut offiziellem Berliner Mietspiegel 2017 im Durchschnitt 7,20 Euro pro qm.

Berliner Mietspiegel 2017 Tabelle

Wohnungsgröße Preis pro qm in Euro (kalt)
unter 40 qm 7,77 Euro
40 – 60 qm 7,07 Euro
60 – 90 qm 6,90 Euro
>90 qm 7,06 Euro
Gesamtdurchschnitt 7,20 Euro

Berliner Mietspiegel von Immowelt.de

Der Mietspiegel von Immowelt.de offenbart ein etwas anderes Bild. Laut diesen Daten liegt die durchschnittliche Kaltmiete in Berlin bei etwa 12,60 Euro pro qm und somit 75 Prozent höher im Vergleich zum offiziellen Berliner Mietspiegel.

Wohnungsgröße Preis pro qm in Euro (kalt)
unter 40 qm 14,30 Euro
40 – 60 qm 12,00 Euro
60 – 80 qm 11,00 Euro
80 – 100 qm 12,00 Euro
100 – 120 qm 12,60 Euro
120 – 140 qm 12,50 Euro
>140 qm 13,80 Euro
Gesamtdurchschnitt 12,60 Euro

Mieten in Berlin

National und international sind die Mieten in Berlin vergleichsweise noch recht preiswert, aber in Relation mit den niedrigen Einkommen der Berliner wiederum relativ hoch.

Als Hilfestellung für Mieter bietet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ein kostenloses online Tool zur Mietspiegelabfrage in Berlin an. Dort gibst du einfach deine Straße und ein paar wichtige Eckdaten rund um deine Wohnung ein. Danach erhälst du den entsprechenden Mietspiegel.

Wohnungsbaugenossenschaft Berlin: Preiswert wohnen als Mitglied in einer Berliner WBG

Egal welche Wohnungsgröße du suchst, ob 1-Zimmerwohnungen, 2-, 3-, oder 4-Zimmerwohnungen, günstigen Wohnraum in Berlin zu finden ist schwierig. Noch komplizierter ist die Wohnungssuche in zentraler Lage. Mittlerweile werden sogar die Zugezogenen von zugezogenen Neu-Berliner in der nächsten Generation aus den alten Kiezen verdrängt. Stichwort Gentrifizierung.

Und das Berlin ein Eldorado für Immobilieninvestoren und Immobilienspekulanten ist, brauchen wir niemanden erzählen. Die Stadt wächst zudem immernoch fleißig. Allein im Jahr 2017 sind zu den 3,5 Millionen Einwohnern noch einmal netto 41.000 Einwohner hinzukommen. Das Resultat: Die Preise klettern weiterhin in die Höhe.

Aber es gibt noch Hoffnung für die vielen Mietinteressenten dort draußen in Berlin: eine Wohnungsbaugenossenschaft Berlin! Fast nirgendwo sonst kann man als Mieter günstiger Wohnen als hier. Denn Baugenossenschaften gründen allgemein auf der Vorstellung, dass man seinen Mitgliedern möglichst sozialverträgliche Mieten anbietet. Profitorientierung steht dabei nicht im Vordergrund.

Ein weiter Pluspunkt ist, dass die Genossenschaften in nahezu allen Lagen Wohnungsbestände haben –  selbst in den äußerst beliebten (hip und trendigen) Ortsteilen wie:

Tipp: In unserem Blog haben wir zwei hilfreiche Artikel zur erfolgreichen Wohnungssuche in Berlin verfasst:

Gute Betreuung duch die Berliner Baugenossenschaften

Die Berliner Baugenossenschaften lassen ihre Mieter im Gegensatz zur vielen privaten Vermietern nicht einfach im Regen stehen. Fast jede Genossenschaft in Berlin bietet ihren Mietern zusätzlich hilfreiche Serviceleistungen an, die den Alltag erleichtern und verschönern. Dazu gehören:

  • kostenlose Reparaturservices
  • Sozialberatung und Soziale Dienste
  • Veranstaltungsräume
  • Mietertreffs
  • Veranstaltungen und Feste
  • Möglichkeit zum Geldsparen oder anlegen
  • Garagen und Stellplätze
  • Gästewohnungen
  • Waschhäuser

Wohnungsbau­genossenschaften in Berlin bauen

Für einige Baugenossenschaften steht noch die Modernsierung der eigenen Immobilienbestände auf dem Plan. Aber ein nicht unerheblicher Teil der Wohnungs-baugenossenschaften in Berlin engagiert sich auch am Berliner Immobilienmarkt mit zahlreichen Neubauprojekten. So baut zum Beispiel die Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg eG (WGLi), eine der größten WBGs in Berlin und Deutschlands, den Lichtgarten im Ostteil der Stadt.

Oder es werden gänzlich neue Wohngebiete aus dem Boden gestampft. Zum Beispiel im Süden der Hauptstadt: in Berlin-Adlershof. Unter dem Motto “Kluges Wohnen” entstehen auf 4,2km² vier komplett neue Wohnquartiere am Technologiepark Adlershof: “Wohnen am Campus I + II” (WaC), “Straße am Flugplatz” und “Viva City”. Beteiligt an dem Projekt sind die Wohnungsbaugenossenschaften

Ein großes Problem, was aber nicht nur allein die Baugenossenschaften haben und weitere Neubauprojekte behindert, ist passendes und günstiges Bauland in Berlin zu finden.

Wohnungsbaugenossenschaft Berlin: Eine Baugensossenschaft selbst gründen?

Du willst eine Genossenschaft gründen? Ja, manchmal muss man die Zügel selbst in die Hand nehmen. Wer wirklich die Nase gestrichen voll von der Wohnungssuche und dem Immobilienmarkt, zahlreiche Mitstreiter, ein starkes Durchhaltevermögen sowie unternehmerisches Denken hat, für den könnte eine Gründung einer eigenen Baugenossenschaft eine interessante Alternative sein.

Allein in Berlin sind in den letzten Jahren auf Initiative von mutigen Berliner Bürgerinnen und Bürgern einige neue Baugenossenschaften gegrdündet worden. Einen Überblick über die Neugründungen gibt es auf der Website der Jungen Genossenschaften Berlin.

Das Berliner Projekt urban coop berlin eg bringt Menschen zusammen, die gemeisam etwas bauen wollen und unterstützt diese bei der Planung, der Entwicklung und dem Bau von genossenschaftlichen Wohnprojekten.

Umfangreiche und sehr hilfreiche Informationen und Downloads zum Thema Genossenschaftsgründung bietet außerdem der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. auf seiner Website an. Dort findest du alles rund um das Thema Genossenschaftsgründung.

Wie viele Einwohner hat die Stadt Berlin?

Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg lebten 3.613.500 Menschen Ende 2018 in Berlin.

Einwohnerentwicklung: wächst Berlin bis zum Mond?

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen kommt in ihrer aktuellen Bevölkerungsprognose zu dem Schluss, dass die Einwohnerzahl der Stadt im Jahr 2030 auf über 3,8 Millionen Menschen anwachsen wird (mittlere Schätzung). Das heißt die Bevölkerung nimmt um 266.000 Menschen oder 7,5 Prozent zu. Das durchschnittliche Alter wird von 42,9 Jahren auf 44,3 Jahre leicht ansteigen.

Wichtiger Grund für den Bevölkerungszuwachs ist die positive Entwicklung der natürlichen Bevölkerungsbewegung. Es werden also mehr Menschen geboren als sterben und es gibt weiterhin einen Zuzug junger Menschen. Der Zuzug aus Krisengebieten Geflüchteter Menschen gab der Einwohnerentwicklung Berlins in den letzten drei Jahren zusätzlich neuen Auftrieb.

Tabelle: Zahl Geflüchteter in Berlin

Jahr Anzahl Geflüchteter
2015 55.001
2016
16.889
2017
  8.285

Genossenschaftliches Wohnen in Deutschland

Wie viele Wohnungsbaugenossenschaften gibt es in Deutschland?

Laut GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.) gibt es in Deutschland etwa 2.000 Wohnungsbaugenossenschaften mit einem Wohnungsbestand von etwa 2,2 Millionen Wohnungen.

Wie viele Menschen wohnen in einer Baugenossenschaft zur Miete?

In Deutschland wohnen rund 5 Millionen Menschen in einer WBG zur Miete. Jeder vierte Bundesbürger ist Mitglied in einer Baugenossenschaft.

Wie viel Geld investieren die Wohnungsgenossenschaften in den Neubau?

Im Jahr 2016 gaben die Wohnungsgenossenschaften deutschlandweit etwa 5 Milliarden Euro für Neubauprojekte aus.

Wann wurden die meisten Baugenossenschaften gegründet?

Viele Wohnungsgenossenschaften wurden aufgrund der großen Wohnungsnot in den Städten um die Jahrhundertwende gegründet. Über 400 Genossenschaften feierten 2018 daher schon ihr 100. Jubiläum. 11 WBGs sogar ihr 125. Bestehen.

Wohnen in Deutschland

Was geben die Deutschen für ihre Miete aus?

In Deutschland geben die Mieter etwa ein Drittel ihres Nettoeinkommens für die Miete aus. Am höchsten belastet sind 1-Personenhaushalte. Mehrpersonenhaushalte geben etwa nur 24% ihres verfügbaren Einkommens (Nettoeinkommen) für die Miete aus.

Wie viele Single-Haushalte gibt es in Deutschland?

37% der Haushalte in Deutschland waren 2011 von Alleinlebenden bewohnt.

Wie hoch ist die Eigentümerquote in Deutschland?

Die Eigentümerquote in Deutschland betrug im Jahr 2014 etwa 45,5%. Das heißt knapp die Hälfte der Bevölkerung wohnt im eigenen Besitz. Mit 62% ist die Eigentümerquote im Saarland am höchsten und mit 14% im Stadtstaat Berlin am niedrigsten.

Wie hoch ist die Leerstandsquote in Deutschland?

Die Leerstandsquote lag im Jahr 2011 im Bundesdurchschnitt bei 4,4% und war in Sachsen dabei am höchsten und in Hamburg am niedrigsten.

Wie hoch ist die durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland?

Die durchschnittliche Wohnfläche ist in Eigentümerhaushalten mit 47 qm etwa 9 qm größer als bei Mieterhaushalten (38 qm).

Slogan der Stadt Berlin

Hat Berlin eigentlich einen offiziellen Slogan? Ja! Der Slogan Berlins lautet seit 2008 kurz und knapp: “be Berlin”! Der damalige amtierende Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit wurde für den Slogan sogar zum Sprachpanscher des Jahres 2008 gekürt.

Probleme mit dem Vermieter? Berliner Mietverein e.V.!

Du bist Mieter in Berlin und du hast Ärger mit deinem jetzigen Vermierter? Vielleicht kann dir der Berliner Mietverein e.V. mit seinem umfangreichen Beratungsangeboten weiterhelfen.

Quellen

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (2017): Berliner Mietspiegel 2017. https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/de/download/Mietspiegel2017.pdf, [20.02.2019]

Senatsverwaltung für Statdentwicklung (2011):Berlin – wohnenswerte Stadt. https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/download/ausstellung_wohnenswerte_stadt.pdf, [10.05.2019]

Morgenpost.de (2019): Genossenschaft initiiert Volksbegehren für günstiges Bauland. https://www.morgenpost.de/berlin/article216680451/Genossenschaft-initiiert-Volksbegehren-fuer-guenstiges-Bauland.html, [17.03.2019]

Immowelt.de (2018): Mietspiegel Berlin 2018. https://www.immowelt.de/immobilienpreise/berlin/mietspiegel, [08.10.2018]

Amt für Statistik Berlin Brandenburg (2018): Auf einen Blick. https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/, [08.03.2019]

bbg Berliner Baugenossenschaft (2019): Wir über uns. https://www.bbg-eg.de/wDeutsch/genossenschaft/ueber_uns.php?navid=4, [08.03.2019]

Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (2018): Zahlen und Fakten. https://www.berlin.de/laf/ankommen/aktuelle-ankunftszahlen/artikel.625503.php, [08.10.2018]

Senatsverwaltung für Statdentwicklung (2018): Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2015 – 2030. Ergebnisse der Bevölkerungsprognose. https://www.stadt­entwicklung.berlin.de/planen/bevoelkerungsprognose/de/ergebnisse/index.shtml, [08.10.2018]

Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (2016): Genossenschaften. https://web.gdw.de/der-gdw/unternehmenssparten/genossenschaften, [06.02.2019]

Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (2018): Genossenschaften: demokratisch, solidarisch, erfolgreich. https://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/genossenschaften-demokratisch-solidarisch-erfolgreich, [06.02.2019]

Amt für Statistik Berlin Brandenburg (2011): https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/basiszeitreihegrafik/bas-zensus-gwz.asp?Ptyp=300&Sageb=10015&creg=BBB&anzwer=6, [06.02.2019]

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